Montag, 17. August 2015

Słowiński Park Narodowy



Gestern abend gönnten wir uns noch zwei Folgen unserer aktuellen Serie "Once upon a time", die wir in Form von 2 DVD Packungen mit haben. Als DVD - Player dient unser Auto-Radio, als "Bildschirm" haben wir unseren kleinen LED-Beamer mit, mit dem wir die Bilder auf ein Fenster-Rollo projezieren...Fast wie zu Hause:
Leinwand-Feeling

Kate strickt - auch fast wie zu Hause...


Dann ging es nach dem obligatorischen "Schönwetter-Seeblick-Lieblings-Frühstück" weiter...


"Der Slowinzische Nationalpark (polnisch Słowiński Park Narodowy) liegt in Hinterpommern an der Ostseeküste - dem „Baltischen Meer“ (Morze Bałtyckie) - zwischen den Orten Lębork (Lauenburg) und Słupsk (Stolp) in der polnischen Woiwodschaft Pommern. Der Landstrich (550 ha) fasst einige typische naturnahe Lebensräume zusammen: Breitstrandige Küstenabschnitte, mächtige Wanderdünen (Łącka Góra 42 m hoch) auf einer Nehrung, ruhige Flussuferpartien und den größten Küstensee westlich von Danzig. Zwischen den Küstenorten Ustka(Stolpmünde) und Łeba (Leba) zieht sich ein ca. 35 km langer Fernwanderweg entlang.


Der Name des Parks bezieht sich auf das Volk der Slowinzen, die ursprünglich am Rande des Lebasees lebten."


So fasst Wikipedia den Nationalpark zusammen...


Auf der Fahrt zum Slowinski Park dachten wir die ganze Zeit darüber nach, was wir machen würden, wenn es an der Küste "hammervoll" sein würde....Würden wir auf dem Stellplatz - der ja nur ein normaler Parkplatz sein würde 2-5 Stunden Nachmittags sitzen und abwarten, oder würden wir doch noch um 13 Uhr los gehen und die ca. 10km lange Wanderung durch die Dünen machen und dann noch weiter fahren, weil man auf dem Parkplatz eigentlich nicht "campieren" und grillen darf, oder würden wir erst morgen früh weiter nach Mielno fahren.....


Aber - wir haben alles richtig gemacht (wie so so oft!) und außerhalb des Wochenendes war alles nur halb so schlimm. Zwar waren die Strassen grotten schlecht - der Andrang zur Küste hin jedoch zu vernachlässigen und auch der Parkplatz der Nationalpark-Verwaltung gemäßigt voll...


Wir entschlossen uns, die Wanderung zu starten und dann zu schauen, wie alles sich entwickelt.
Märchenwald 

Dünenaufgang

Blick auf die Ostsee

Noch sind es ein paar Meter...
Hier ein paar 360° Einblicke:

Views: słupski, Polen von Per Thieme
Dann bin ich noch auf den "Laterna Morska" von Cholpzino...Wahnsinn, diese Aussicht!
Richtung Süden
Lichtspiele
Prismenglas
die 4 Riesendünen
An diesem See werden wir abends stehen und grillen (aber das wissen wir jetzt noch nicht..)
Kate ist unten ...


Sonntag, 16. August 2015

"la dolce vita" - oder ein "normaler schöner Tag"

Wir entschlossen uns ja einen "Ruhetag" hier einzulegen und das war auch gut so... Das Wetter heute morgen begrüßte uns mit Sonnenschein - aber durch den durchweg starken Wind mit angenehmen Temperaturen. Wir schliefen schön aus - und frühstückten im Mobil mit allem drum und dran und "Seeblick".
leider kommt hier der "Seeblick" beim Frühstück nicht so rüber...  




Danach machte Kati das komplette Reisemobil von innen sauber und ich rückte unserer "Dreckwäsche" mit dem Laundry Pod, unserer kleinen Reisewaschmaschine zu Leibe....
Die Wäsche flattert...

Nachdem wir mit unserer Arbeit durch waren, gönnten wir uns gegen Mittag ein Alster und machten uns im Anschluß auf die Hunderunde.



Belohnt haben wir uns für den Ruhetag wieder einmal mit einer "kalten Küche" im Reisemobil und sind im "Stolemowa Grota" eingekehrt. Die Karte hatten wir im Vornherein (google-übersetzt) studiert und wussten, welche Gerichte wir wählen würden. Auch trauten wir uns diesmal auf polnisch zu bestellen...
Einmal "Schweinefilet" an Backkartoffeln und frischem Grillgemüse in Kräuter/Pfefferrahmsoße..


und einmal Schaschlik mit Fritten, Grillgemüse, Tzatziki und Puztasoße im Römertopf

"sezieren" im Römertopf...  
helles, schönes und frisch geputztes Ess/Wohnzimmer...

Nun stehen wir um 19Uhr gänzlich allein gelassen auf einem (wiedereinmal durch die EU-finanziertem) Stellplatz und genießen die Ruhe, den Wind und den abendlichen Blick auf den See.....

Morgen soll es zum  Slowinzischen Nationalpark (Słowiński Park Narodowy) mit den berühmten Wanderdünen in Polen's Sahara gehen - bis morgen oder übermorgen (je nachdem wie gut das t-mobile-Netz ist....! ;-) )



Samstag, 15. August 2015

Solidarnosc oder Trojmiasto - 2.Teil: Sopot

Nach einer sehr ruhigen Nacht mitten in der Stadt Gdansk machten wir uns früh auf die Socken, um die schöne Recht- und Altstadt nochmals ohne diese allgegenwärtigen Touris ;-) zu bestaunen. Und da wir schon mal auf dem Weg waren, sind wir natürlich zur Werft in Gdansk von der aus die "Solidarnosc-Bewegung", die Gründung der gleichnamigen Gewerkschaft und natürlich der darauf folgende Gesamte "Demokratisierungsprozess" des ehemaligen Ostblocks ausging.

Es war nicht geplant - das gesamte Areal wurde bei unserer Ankunft gerade geschmückt - unser Besuch fand am 35.Jahrestag der Anfänge in den 80'ern statt.: " In Danzig kam es auf der Leninwerft am 14. August 1980 zum Streik, dessen direkter Anlass die Entlassung der Kranführerin Anna Walentynowicz, einer bekannten Symbolfigur der Streikbewegung des Jahres 1970 an der Küste, war. Es wurde ein betriebliches Streikkomitee unter der Führung von Lech Wałęsa gegründet."



Wenn man schon an der Danziger Bucht ist - dann sollte man auch nach Sopot....Sopot, heute das Touri-Eldorado, früher das Ostseebad der Danziger...Auf dem Weg nach Sopot wurde klar, warum es heute als Trojmiasto - also als die Dreistadt - bezeichnet wird....Die Städte gehen wirklich in einander über, man merkt es nicht. Aber leider wurden die Bauten auch nicht mondäner - die 4 spurige Strasse zwischen Gdansk, Sopot und Gdynia ist breit, grau und die Gebäude an ihrer Seite usselig...
Hm...Auch der Campingplatz, den wir vorher heraus gesucht haben hatte natürlich auch keine Ausschilderung..aber das kennen wir ja schon (ihr erinnert euch: Wenn noch kein Bauwerk/Strasse/POI vorhanden ist - erstmal Werbung/Schilder aufstellen....Wenn das Bauwerk/Strasse/POI fertig ist - Ausschilderung wegnehmen oder verrotten lassen...) An der Stelle mit den GPS-Koordinaten des Campingsplatzes war nun ein Kentucky-fried-chicken KFC und ein Hinweisschild auf einen "Aqua-Park-Halligalli-Freizeitbad-Komplex". Da sind wir dann abgebogen. Wir kamen an einer Schule für was auch immer vorbei und sahen dort ein "Zeltsymbol", also da hin. Campingplatz in Polen heißt ja manchmal - Wiese, zwei Laternen, an denen mit Panzertape 2 oder 3 Steckdosen gekleb tals Stromsäule sind  und irgendwo ein Betonring in dem Aschereste und 2 aufgerissene Müllsäcke liegen als "Entsorgungstation". Leider war dieser Platz ein solcher. Egal, nach der Bezahlung stellten wir auch noch fest, dass dieser der bisher teuerste Übernachtungsplatz mit der geringsten Infastruktur  ist (selbst auf kostenlosen Plätzen oder irgendwo in der Stadt fanden wir bisher immer irgendwo einen Gulli und einen Wasserhahn).
Jugendliche bereiten sich auf's Wochenende vor...

Wir wollten aber nun erstmal zu Europas längster Seebrücke und der schönen Promenade. Hier ein paar Einblicke:


Am Abend war der Platz mit allerlei kleinen Zelten gefüllt und jede Menge Jugendliche bereiteten sich mit Lidl-Tüten gefüllt mit Plis-Bier auf das Wochenende vor.

Nach 1-2 lauteren "Intermezzi" während der Nacht, war aber generell Ruhe und wir konnten entspannt den Tag beginnen. Zur Halbinsel Hel wollten wir nach unseren Recherchen nicht mehr, da heute ja "Mariä Himmelfahrt" und damit Feiertag in Polen und zugleich Wochenende ist. Wir wissen ja mittlerweile, dass die Polen gerne am Wochenende Ausflüge mit der Familie machen und wir hatten gehört, dass auf Hel im Hochsommer und dann am Wochenende kein "Bein an Deck" zu bekommen ist. Also alternativ zum großen Zarnowitzer See, (polnisch Jezioro Żarnowieckie), der zwar auch als Freizeit / und Erholungsgebiet genutzt wird, aber da heute offenbar doch alle Polen aus Pommern und umzu auf der Halbinsel Hel waren fanden wir leere Klein-Städte und Strassen sowie entspannte kleine "Strände" vor. Auf der Fahrt zu unserem "Parking Platny" einem der zahlreichen gebührenpflichtigen aber überwachten Parkplätze fanden wir einen neu angelegten Stellplatz - eine echte Rarität hier in Polen. Allerdings dauerte es eine Stunde, bis mir die Bedienung des dazugehörigen Restaurants erklären konnte, dass ich die Gebühren beim "Bosman", also dem Hafenmeister im 1km entfernten Ort entrichten müsste...Ein Schild - meinetwegen nur auf Polnisch hätte dort echt geholfen...
Direkter Blick auf den See

Aber der Platz ist super, so dass wir 2 Nächte bleiben. Auf Wohnmobile ist man nicht vorbereitet - Ver/Entsorgeinfrastruktr fehlt wie meist.....Aber zur Not waschen wir Dienstag wieder das Wohnmobil in einer 24h Waschbox - so wie heute morgen....WÄhrend ich für 1Euro, 15Min waschen konnte, entleerten wir den Grauwassertank...Besser geht nicht!

Donnerstag, 13. August 2015

Abstecher auf die frische Nehrung - zur freien Stadt Danzig

Bei der Fahrt auf die frische Nehrung, das dazugehörige Haff hatten wir ja u.a. von Tolkmicko schon gesehen, hatten wir uns im Vorfeld zwei Dinge klargemacht - und das war auch gut so: 1.Die Strasse auf die Nehrung wird schlechter, je weiter wir nach Osten fahren (und wir wollten eigentlich ganz nach Osten, an die russische Grenze) und 2. in dem Touri-Ort Krynica Morska wird ein Trubel á la Disneyland geben, so war es auch....Um 10:15 zeigte unser Außenthermometer schon wieder "entspannte" 32°C an, so wie wir es seit Tagen gewohnt sind...

Noch bevor man auf die Nehrung fahren kann, kommt man durch einen kleinen Ort und am Strassenrand war alles voll mit Piraten-Kostümen, Eis-Ständen, Strandspielzeug und aufblasbaren Delfinen in allen Farben (die Strasse war jedoch noch OK)....
Krynica Morska war wirklich voll - selbst gegen ca. 11 Uhr und an einem Wochentag - jede Menge einheimische Touristen. Auch die einsehbaren kleinen Campingplätze waren voll - wir wollten jedoch einfach im Wald bei einem Dünenaufgang stehen, wo wir zwar keinerlei Infratstruktur für Reisemobile, dafür jedoch nur 15PLN (ca.4€) Tagesgebühr zahlen würden.
Die Strasse wurde dementsprechend nun wirklich übler, dafür nahm die Menschendichte ab.
Schließlich fanden wir den gesuchten Dünenaufgang und bogen ab.


Gegen Mittag, war zwar Besucher am Strand, jedoch war die Dichte überschaubar.



lustig - dies Stück Treibholz ist wie ein Fisch geformt...

Wir wollten gegen Abend mit dem Hund wiederkommen und uns an den Strand mit einem Wein setzen, jedoch zog über den Nachmittag eine klitzekleine Gewitterfront durch, so dass wir am Nachmittag nur einen Strandspaziergang machten.

Mit uns "campierten" ca. 6 ausländische Reisemobile, 4 polnische Wohnwagenbesatzungen und ca. 6 Zelte am Aufgang - eine merkwürdige Situation, so etwas würde es an den Küstenbadeorten in Deutschland nie geben....
Heute morgen wollten wir eigentlich noch 5km weiter fahren und eine ca. 10km lange Wanderung zur russischen Grenze und zurück machen, da es in Piaski jedoch keinen adäquaten Parkplatz (es gab zwar eichlich, jedoch nicht für unser kleines 6m Mobil...) gab, brachen wir dieses Abenteuer ab.
Wir sind dann auf eine Düne in der Mitte der Nehrung, von der aus man auf einem Hochstand einen tollen Blick aufs Haff nach Süden und die Danziger Bucht nach Norden hat.

Also ging es dann weiter nach Gdansk, jedoch mussten wir noch irgendwie sehen, wie wir eine Ver- und Entsorgung machen, da wir nun schon eine Nacht wieder "frei" gestanden haben und wir nicht wissen, wo wir die nächsten Tage Grauwasser loswerden und Frischwasser bunkern können - wir wollen ja wieder mitten in der Stadt auf einem Parkplatz stehen und nicht 10km außerhalb auf einem Campingplatz.
Also sind wir auf einen Rastplatz an der Schnellstrasse und haben entsorgt - das Grauwasser über unseren Schlauch in gewohnter Manier in den Gulli....(Die Toilettencassette wird im WC-Häuschen entsorgt - davon habe ich mal kein Bild gemacht...).
Aus meiner improvisierten Verlängerung tropft es ein wenig, ich denke das kann man verkraften...
Frischwasser wollten wir im Supermarkt kaufen - hier gibt es überall 5-6Liter Wasser in PET-Kanistern für 1,50PLN (also etwa 0,50€). Ist zwar zum Duschen nicht ganz billig, aber eine adäquate Notlösung, mal 50Liter auf diesem Wege nachzukaufen. War uns lieber als an irgendeinem verrosteten Hahn hinter einer Tankstelle abzuzapfen....
Der Stellplatz in Gdansk ist in Wirklichkeit der Plarkplatz der Musik-Hochschule - auf dem werden Reisemobile in geringer Anzahl "geduldet", d.h. man zieht wie alle anderen auch, einen Parkschein und bezahlt dann am Automaten pro Stunde 2PLN (also für 24h ca. 10-11 Euro - fair!). Dafür stehen wir hier 500m vom "Kran-Tor" entfernt und der Platz ist zumindest umzäunt und 24h bewacht!

Gdansk ist der Hammer! Es ist super schön hier, die Häuser sind toll und es gibt viele Gassen und allerlei zu sehen. Einen zweistündigen Spaziergang haben wir schon "hinter" uns - inkl. Hund, der nun vor meinen Füßen im Mobil liegt und fertig ist....die ersten drei Wochen im August ist "Jarmart" in Gdansk - eine Mega-Volksfest und in diesem Jahr zum 750.ten Mal! Die Stadt ist gerammelt voll, aber seht selbst (ich habe auf den Bildern versucht - so wenig Passanten wie möglich "einzufangen"):













Wir werden mal jetzt den Hund im Reisemobil lassen, da es windig ist und das Auto im Schatten steht, ist die Innentemperatur klasse und wir können nochmals in Getummel und schauen, ob wir etwas zu essen bekommen - wenn auch die Preise hier etwas höher als bisher liegen. In Frombork bezahlten wir für zwei große Mittagsportionen 30€ (nicht ganz 8€)!!! und vorgestern Abend in Marlborg 99PLN (25€) jedoch mit 4 große Bieren, Schweinelende und gegrilltem Fisch....

Bis später!


Dienstag, 11. August 2015

Kopernikus' "Heliozentrische Weltsicht (Hypothese)", ein Fischereihafen und die Marienburg

Vom Oberländer Kanal ging es direkt nach Frombork (ehemals dt. Frauenburg) - Fromborg liegt am "frischen Haff" (das kommt nicht von "frisch" im eigentlichen Sinne, sondern von den Friesen - den ersten dt. Siedlern auf der Nehrung), unweit der heutigen russischen Grenze.



Dort angekommen sind wir erstmal auf den Kathedralhügel um die Domburg und das Kopernikus-Denkmal zu besichtigen. Heute gehört der Dom der katholischen Kirche, die Domburg dem poln. Staat, der dort das Nikolaus-Copernicus-Museum eingerichtet hat. In dem Campanile (Radziejowski-Turm) ist heute ein kleines Planetarium im Untergeschoss; darüber hängt ein Foucaultsches Pendel - von oben hat man eine super Sicht auf das Haff und die Nehrung.





Beim Bezahlen für den Aufstieg auf den Turm haben wir auch einen Besuch des Planetariums gebucht - wie wir später herausfanden jedoch erst 1,5 Std. später.... Also konnten wir - nachdem wir auf dem Turm waren - noch "entspannt" Essen gehen (die Geschichte erzählen wir zu Hause...). Den Hund ließen wir im Mobil zurück, während wir dann nochmals zurück in der Burg die 50min. Vorführung im Planetarium verfolgten.

Nach der Vorführung fuhren wir weiter nach Tolkmicko - einem wirklich kleinem Ort mit einem alten Fischereihafen und einer Fabrik für Tiefkühlware...Allerdings hatten wir auf einer versteckten Internetseite gelesen, dass man am Hafen als Reisemobilfahrer "geduldet" wird und kostenlos einen Logenplatz nutzen kann...Es war wie immer - dort wo es wiedermal am "SCHÖNSTEN" ist - ist es kostenlos, es gibt dafür aber keine Infrastruktur, aber man steht "fast" allein...


Der Sonnenuntergang über der frischen Nehrung war wirklich "der Hammer", so dass wir bei Beginn des Schauspiels uns schnell zwei Gläser und ein "Picolöchen" aus der Kühle holten und uns 10Meter hinters Wohnmobil an's Haff setzten...





Heute morgen sind wir dann weiter und haben einen Waldspaziergang gemacht...Wir sind ja mittlerweile "Polenprofis" und können die Internetseite der polnischen Staatsforsten so interpretieren, dass wir entweder einen Waldlehrpfad, oder zumindest einen befestigten Rundweg durch den Staatsforst in der Nähe ausmachen können...




Nach dem Waldspaziergang sind wir dann direkt weiter nach Malbork - dem alten Marienburg mit der gleichnamigen Ordensburg an der Nogat - einem Mündungsarm der Weichsel - die Marienburg gilt als größtes Backstein-Bauwerk Europas.



 Unser Stellplatz  - es gibt eine ganze Menge Park-und Stellpätze - ist fast ein Campingplatz und liegt in unmittelbarer Nähe zur Burg auf der gegenüberliegenden Seite der Nogat.




Die Besichtigung der Burg ist nur ohne Hund möglich, so dass wir nach der obligatorischen Wäsche unserer Klamotten (machen wir immer, sobald wir unbegrenzt fließendes Warmwasser haben...), einen Rundgang auf dem Gelände der Burg machten. Eigentlich hatten wir schon Essen für heute klar - jedoch konnten wir hier nicht widerstehen....Eine gute Entscheidung - wie sich später herausstellte...

Unser Hund war -wie fast immer - der Liebling aller Gäste und der Bedienungen...."Ich bin Cindy...und werde nicht lieb gehabt und auch nie gestreichelt.....oooch...."

So wie es ausieht - werden wir morgen wohl auf die frische Nehrung fahren und mal schauen, wie das Wasser an der Danziger Bucht ist, bevor wir in die Trójmiasto (Dreistadt: Gdansk, Sopot und Gdynia) fahren.... Gute Nacht ihr Lieben!  (@Brigitte: Vielen Dank, für die Benachrichtigung über den "Ist-Zustand" des Hauses, inkl. Chlortablette für den Pool!!!)