Freitag, 31. Juli 2015

Auf ! Zu den Tataren...

Zwar verspätet, aber nun doch da: ein 360° Bild vom Geburtsthaus von Chopin




Super! Klappt! Nun geht's weiter...Ach, ja..Warschau!

"Nach einer - naja - nicht ganz so ruhigen Nacht!"  (frei nach W.Erdmann) in Warschau sind wir dann so langsam gegen späten morgen aufgebrochen. Unser erstes Ziel sollte die Gedenkstätte des ehemaligen Vernichtungslagers "Treblinka I und II" im gleichnamigen Ort sein. Die Strasse von Warschau weiter gen Osten ist super ausgebaut - wohl auch für den Transit-Verkehr...
Die letzten Kilometer erwiesen sich jedoch als äußerst schwierig, da auf meinen neuen Karten vom Navi Strassen sind, die noch gar nicht da sind. (Das passierte uns nun schon öfter...irgendwie witzig, wenn Karten nicht veraltet, sondern "vorausschauend" sind..) Überall sind dann schon Strassenschilder, Abfahrten, Ampelanlagen, Bürgersteige, etc. nur die eigentliche Strasse ist noch ein Kiesbett, oder einfach nichts.
Hier unsere Betonstrasse -  links das neue Strassenbett. Schade, 2 Jahre zu früh hier...
Also blieb uns nichts anderes übrig, als die kaputten Betonplatten lang zu schleichen, oder vielmehr zu hüpfen. Und zwar so stark, dass die Halterung unserer Kleiderstange im Kleiderschrank brach....
Treblinka selbst war schlecht ausgeschildert und in einem Wald versteckt, erst wollte ich aufgeben, aber dann wäre es ein echt übler, langer Umweg gewesen. Wir waren dann ja doch fündig - und es hat sich gelohnt. Vom eigentlichen Lager II ist nichts übrig, es entstand eine Mahnstätte mit beeindruckender Stille und Stimmung.



Dann sind wir weiter in die Kleinstadt Drohiczyn - nach einem EInkauf im örtlichen Supermarkt (witzig) suchten wir einen schönen kostenlosen Platz am "Strand". Hier macht der Bug eine schöne Schleife auf dem Weg von der Ukraine nach Danzig. Toller Platz - irre ruhig hier, obwohl wir es als sehr angenehm empfanden, dass 100m neben uns noch zwei Wasserwanderer ihre Zelte aufgebaut hatten. So völlig im Nichts stehen - ist dann doch ein merkwürdiger Gefühl! Wir fühlten uns hier aber sicher und geborgen. Im Schlifgürtel saßen zum Abend hin immer mehr Angler und wir schliefen von gestern 0930 bis heute 0900 Uhr! Fraglich, wie lange solch schöne Stellen unerschlossen kostenlos bleiben. Eins ist klar, Wohnmobile haben wir in der letzten Woche ca. 10 gesehen...3 auf dem Platz in Chlebow (Holländer) und 7 in Warschau auf verschiedenen Parkplätzen (Franzosen, Spanier, Italiener). Vielleicht hat Polen bei vielen einen komischen Beigeschmack? Bisher können wir dies nicht bestätigen!






Mittwoch, 29. Juli 2015

Chopin, Marie Curie und die "Stare Miasto" von Warschau

Heute morgen ging es dann recht früh los - zumindest war das der Plan - wollten wir ja abseits der super ausgebauten Autobahn über Zelazowa Wola direkt ins Herz von Warschau fahren. Allerdings dauert es dann doch immer ein wenig, bis alle Tanks geleert und alles geputzt und mit Frischwasser aufgefüllt ist.
Bevor wir aber losfahren, zeige ich euch noch schnell, wie hier Neubauten abgestützt werden! Respekt!


Dann sind wir über die Landstraßen in den Geburtsort von Frederic Chopin gefahren - dort gab es freien Eintritt in das wirklich erstklassig hergerichtete Museum. Das Geburtshaus ist restauriert und es ist wirklich ein riesiger Park angelegt worden, der zum Verweilen einlädt. In verschiedenen Zonen kann man den verschiedenen Richtungen Chopins Werken lauschen.




Dann sind wir auf der "Maut-Preller-Strasse", die parallel der A2 von Lodz über Warschau nach Weißrussland führt in die Hauptstadt des Landes. Es wäre gelogen, wenn wir schreiben würden, dass es entspannt war, aber auf jeden Fall ging das Ganze besser als erwartet!


Nach einer kleinen Umleitung fanden wir schnell den im Netz beschriebenen bewachten Parkplatz zwischen Weichsel und Altstadt.
Dann sind wir direkt los und haben die selbige erkundet - zum Mittag gab es eine Monsterpizza ....











Dienstag, 28. Juli 2015

Heute mal einen Ruhetag in Chlebów eingelegt.

Bevor wir morgen früh über "Żelazowa Wola" - dem Geburtsort von Fredi Chopin - nach Warschau fahren, haben wir heute einen "ruhigen" gemacht. Locker ausgeschlafen und von der Sonne geweckt worden. Kazik hatte frische Riesenbrötchen für uns parat gelegt.


Danach haben wir den Rest der Wäsche (gestern waren wir schon angefangen) gewaschen und sie aufgehängt. Es sollten heute ja immer wieder mal Schauer durchziehen. Dann haben wir die nächsten paar Tage unserer Tour geplant.

Gegen 14 Uhr sind wir dann mal los und haben einen kleinen Spaziergang durch die Umgebung gemacht (ca. 7km - 1,5h). Ist schon heftig, ein wenig ist die Zeit hier doch stehen geblieben....
Die Kühe sind einzeln mit Ketten an Bäumen befestigt, da es keine Zäune gibt...

Offensichtlich hat man jedoch trotzdem Respekt vor "plötzlichem Seitenwechsel" der gehörnten Vierbeiner...

Land der "dunklen Wälder"

Überall - Marienkult


Unser "Gastgeber-Dorf"

bewohntes "Holzhaus"

Holzhaus


Die Dorfstrasse in Chlebów

Die Betreiber hier bieten auch eine kleine Pension an - mal schauen? (<---klicken) 

Hier stehen wir, aber das wisst ihr ja eh, oder? (schaut einer von euch eigentlich mal auf die live-Position ?)




Freitag, 24. Juli 2015

Draisinenfahrt von Dargun nach Neukalen

Hier ein paar Eindrücke unserer Fahrt:










Ein anstrengender, aber schöner Tag - natürlich mit obligatorischem "SchniPoTeller"


Donnerstag, 23. Juli 2015

Traditionell...

ging es bei uns gestern wieder zu - den letzten "Schul- oder Arbeitstag" vor den Ferien gehen wir ja bekanntlich zum "Griechen des Vertrauens". Gesagt, getan! Also sind wir abends noch beim Saloniki eingekehrt.
Kathleen suchst sorgsam aus...

Ich weis eh, was ich nehme...

Die Reste von Kathleens Bestellung.

Vollgefuttert wird noch zum Abschied gekuschelt....

Heute Nacht sind wir dann um kurz nach 3Uhr los und waren um 0820 Uhr in Demmin.